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Systemvoraussetzungen

Im Folgenden erhalten Sie die Zusammenfassung der Systemvoraussetzungen zur Nutzung der Cloud PBX.

Systemvoraussetzungen Portale
  • Microsoft Internet Explorer ab IE11
  • Mozilla Firefox ab Version 45 ESR
  • Google Chrome ab Version 51
  • Apple Safari ab Version 9
Systemvoraussetzungen Desktop-Client für Windows®
  • Desktop-Client für Windows® ab Version 21.6.4.4
  • Betriebssystem: Microsoft Windows 7, Microsoft Windows 8/8.1 oder Microsoft Windows 10 (klassische Ansicht)
  • 215 MB freier Festplattenspeicher
  • Eine Soundkarte, Lautsprecher und ein Mikrofon oder ein Headset (siehe Unterstützte Headsets)
  • 2 GB RAM
  • 1.5 GHz CPU
Qualtiy of Service (QoS) für Desktop-Client für Windows

Die Nutzung von QoS mit VoIP Softclients wie dem CPBX Desktop-Client hängt stark an Mechanismen, die Microsoft Windows für Applikationen bereitstellt. Der Softclient kann selber keinen Einfluss auf die gesetzten DSCP Bits nehmen. Vielmehr muss der Administrator entsprechende Gruppenrichtlinien einrichten, die gezielt den Netzwerkverkehr des Clients beeinflussen. Der folgende Screenshot zeigt die dazu notwendigen Regeln am Beispiel von lokalen Gruppenrichtlinien:

Die Aktivierung solcher Richtlinien ist stark abhängig von der Umgebung der Windowsarbeitsplätze. Wird ein Domänencontroller genutzt, um das Windowsnetzwerk zu verwalten, so erfolgt die Einrichtung der Gruppenrichtlinie über diesen Server.
Ohne Domänencontroller / Windows Server müssen die Regeln lokal auf jedem Client eingerichtet werden. Ob die jeweilige Windows Version (Home, Professional,…) dies unterstützt, muss individuell geklärt werden. Dieser Artikel von Microsoft beschreibt Windows Registry Einstellungen, die unter Umständen auf Einzelplatzsystemen notwendig sind, um DSCP anhand konfigurierter Richtlinien auf einem Netzwerkadapter zu aktivieren.

Systemvoraussetzungen Desktop-Client für Windows Outlook-Add-in
  • Microsoft Outlook 2007, 2010, 2013, 2016 (32 und 64 Bit)
Systemvoraussetzungen Desktop-Client für Mac OS X
  • Desktop-Client für Mac OS X ab Version 22.4.0.584
  • Betriebssystem: Mac OS 10.9 Mavericks, Mac OS 10.10 Yosemite, Mac OS 10.11 El Capitan
  • 125 MB freier Festplattenspeicher
  • Eine Soundkarte, Lautsprecher und ein Mikrofon oder ein Headset (siehe Unterstützte Headsets)
  • 2 GB RAM
  • 1.5 GHz CPU
Systemvoraussetzungen Desktop-Client Skype for Business Integration
  • Desktop-Client Skype for Business Integration ab Version 21.6.4.7
  • Betriebssystem: Microsoft Windows 7, Microsoft Windows 8/8.1 oder Microsoft Windows 10 (klassische Ansicht)
  • Lync 2010, 2013
  • Skype for Business 2015, 2016
  • 495 MB freier Festplattenspeicher
  • Eine Soundkarte, Lautsprecher und ein Mikrofon oder ein Headset (siehe Unterstützte Headsets)
  • 2 GB RAM
  • 1.5 GHz CPU
Systemvoraussetzungen Mobile-Client für Android
  • Android 4 oder neuer
  • Mindestanforderung: 1 GB RAM, ARMv7, dual-core, 320x480px Display
  • Beispielgeräte: Samsung Galaxy S4, Samsung Galaxy S5, HTC One M8, Motorola Moto G, LG Nexus 5X, Huawai Nexus 6P
Systemvoraussetzungen Mobile-Client für iPhone
  • iOS 8 oder iOS 9
  • Mindestanforderung: iPhone 4s
  • Beispielgeräte: iPhone 5s, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6s, iPhone 6s Plus
Nutzungsvoraussetzungen MagentaEINS Business Integration

Zur Aktivierung der MagentaEINS Business Integration benötigt Ihr Unternehmen einen Telekom Geschäftskunden Mobilfunkvertrag (Rahmenvertrag), der im Business Service Portal mit der Festnetz-Kundennummer Ihres Cloud PBX Vertrages verbunden werden muss. Informationen hierzu finden Sie in der Anleitung zur Administration von DeutschlandLAN Festnetz-Produkten im BSP.

Geeignete Mobilfunktarife

Folgende Mobilfunktarife können Sie mit der MagentaEINS Business Integration über das Selbstadministrationsportal in Ihre DeutschlandLAN Cloud PBX einbinden:
CPBX_berechtigte_Mobilfunktarife.pdf

Hinweis zu Mobilfunk Tarifoptionen

Bei der Einrichtung der MagentaEINS Business Integration für einen Arbeitsplatz werden folgende Tarifoptionen des Mobilfunkvertrages automatisch gelöscht:

  • Rückruf bei Besetzt
  • Rückrufbitte per SMS
  • Anruferinnerung per SMS
  • Entgangene Anrufe
  • Videotelefonie

Folgende Tarifoptionen des Mobilfunkvertrages verhindern die Einrichtung der MagentaEINS Business Integration. Eine nachträgliche Aktivierung einer dieser Optionen führt zur Löschung der MagentaEINS Business Integration:

  • T-Mobile@home Bereich
  • web'n'walk@home Bereich
  • T-Mobile TwinCard
  • T-Mobile TwinBill
  • T-Mobile MultiNumbering
  • T-Mobile VPN
  • Mobile Communication Recording (MCR)
  • VoLTE und WLAN Call
  • OneNumber
  • ParallelRinging
  • City
  • MyFaves CrossNet
  • MyFaves OnNet/Festnetz
  • Alternativer Roaming Provider
  • SoundLogo
  • Business Bundle Advance
  • MagentaEINS Business Vorteil
  • MagentaEINS Business EU-Flat Plus Vorteil
  • MagentaEINS Business Hybrid Vorteil
  • MagentaEINS Business Hybrid EU-Flat Plus Vorteil
  • Family
  • Family-Festnetzrufnummer
  • Family Mitglied
Systemvoraussetzungen Go Integrator für Windows®

Systemvoraussetzungen:

  • 1.8 GHz CPU
  • SVGA Bildschirmauflösung
  • 2 GB RAM
  • 1 GB freier Festplattenspeicher
  • Netzwerkadapter Verbindung zu einem TCP/IP Netzwerk
  • Tastatur und Maus

Unterstützte Systems:

  • Windows 7 Professional
  • Windows 8 (Desktop mode)
  • Windows 10
  • 32 bit and 64 bit
Systemvoraussetzungen Go Integrator für Mac OS X

Systemvoraussetzungen:

  • Intel Prozessor
  • SVGA Bildschirmauflösung
  • 1 GB RAM
  • 1 GB freier Festplattenspeicher
  • Netzwerkadapter Verbindung zu einem TCP/IP Netzwerk
  • Tastatur und Maus

Unterstützte Systems:

  • OSX Version 10.8: Mountain Lion
  • OSX Version 10.9: Mavericks
  • OSX Version 10.10: Yosemite
  • OSX Version 10.11: El Capitan
  • macOS Version 10.12: Sierra
  • Mac with 64bit Prozessor
Systemvoraussetzungen Endgeräte

Zur Inbetriebnahme mit den DeutschlandLAN Cloud PBX Erstanmelde-Daten müssen Endgeräte über folgende Firmwarestände (oder neuer) verfügen. Nach erfolgreicher Erstanmeldung wird die wird die Firmware unterstützter Endgeräte automatisch auf den aktuellsten, für die Nutzung mit Cloud PBX freigegebenen Stand aktualisiert.

Audiocodes MP202
  • Firmware: 4.4.7 Build 63
Polycom

GerätFirmware
Polycom VVX 2015.7.0.13006
Polycom VVX 401 5.7.0.13006
Polycom VVX 5015.7.0.13006
Polycom IP 50004.0.13.1526

Yealink

GerätFirmware
Yealink T41P36.80.193.164
Yealink T46G28.80.193.164
Yealink T48G35.80.193.164
Yealink W52P Basisstation25.80.193.164
Yealink W52P Handgerät26.73.193.164
Yealink CP86037.80.193.164

Systemvoraussetzungen Vermittlungsplatz-Client
  • Desktop-Client für Windows®, Desktop-Client für Mac OS X oder ein Cloud PBX IP-Telefon, zum Beispiel Yealink T46G
  • Microsoft Windows oder Mac OS X
  • Sun Microsystems Java, Runtime edition
  • Microsoft Outlook (zur Anwendung des Outlook Add-ins für den Desktop-Client für Windows®)
  • Webbrowser: Edge, Internet Explorer, Firefox, Chrome oder Safari
  • Bildschirmauflösung: minimal 1024 x 768 Pixel
Systemvoraussetzung Konferenz Outlook® Add-In

Wenn Sie das Outlook Add-In installieren möchten, muss eine der unterstützten Outlook-Versionen auf Ihrem Rechner installiert sein:
Microsoft Outlook Version 2010, 2013 oder 2016

Netzwerk (LAN)

Das Verbindungskonzept von DeutschlandLAN Cloud PBX basiert darauf, dass alle Clients in der Lage sind, direkte Verbindungen aus dem LAN zur Cloud PBX Plattform aufzubauen. Die verwendeten Protokolle und zugehörigen Ports sind im Kapitel „Systemvoraussetzungen Firewall“ zu finden. Mit direkter Verbindung ist gemeint, dass der Verkehr nicht über einen Proxy geleitet wird bzw. eine Firewall nicht aktiv in die Applikationsprotokolle wie z.B. das SIP Protokoll eingreift. Mechanismen wie IP Masquerading bzw. NAT werden selbstverständlich unterstützt.

Allgemeine Anforderungen

Umgebungsanforderungen im LAN (Local Area Network) im Rahmen von DeutschlandLAN Cloud PBX

  • LAN mit 100/1000 MBit/sec
  • Eigener Port am Switch oder Router für jede beteiligte Komponente im IP-Netz

  • Höchstens 50ms Verzögerung in einer Richtung (One Way Delay); höchstens 150 ms Gesamtverzögerung

  • Höchstens 1% Paketverlust

  • Höchstens 20 ms Jitter

  • Unterstützung für Quality of Service (QoS) – IEEE802.p, DiffServ (RFC 2474) oder ToS (RFC 791)

  • Höchstens 40 % Netzwerkauslastung

Besonderheiten VoIP Kommunikation

Die eigentliche VoIP Kommunikation basiert auf zwei Protokollen. Das SIP Protokoll wird zur Signalisierung, also zum Auf- und Abbau eines Gespräches verwendet. Die eigentlichen Sprachdaten werden dann in Paketen im RTP Protokoll gesendet und empfangen. Damit Funktionen wie Halten, Weitervermittlung, aber auch die lokale Führung von Medienströmen funktionieren, darf der SIP Verkehr vom Client zum Outbound-Proxy nicht verändert werden. Andernfalls kann der Outbound-Proxy im Netz der Telekom keine Informationen über eine NAT/Masquerading Verbindung gewinnen und eine reibungslose Funktion nicht gewährleistet werden.

DNS Namensauflösung
Für eine erfolgreiche VoIP Kommunikation sollten einige Rahmenbedingungen beachtet werden, um Ausfallsicherheit sicherzustellen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die DNS Auflösung des Outbound Proxy. Hinter dem DNS Namen, der in den VoIP Clients als Outbound Proxy eingetragen wird, verbirgt sich ein NAPTR Eintrag nach RFC 2915. Über die bei der NAPTR Auflösung vom DNS zurückgegebenen SRV Einträge (RFC2782) wird dann das Transport Protokoll und abhängig vom genutzten Internetzugang bzw. den Einstellungen der Firma auch die Nutzung von TLS Verschlüsselung an die Clients kommuniziert. Über die dann folgende SRV Auflösung bekommt der VoIP Client mehrere DNS A-Records / IP Adressen mitgeteilt, die im Fehlerfall redundant angesprochen werden können. Alle VoIP Clients müssen also neben der DNS Auflösung nach RFC 1035 auch die RFCs für NAPTR und SRV Einträge unterstützen. Dies ist bei allen durch die Deutsche Telekom für Cloud PBX vertriebenen Geräten der Fall.
Für die DNS Auflösung ist darüber hinaus, die Nutzung des richtigen DNS Servers zu beachten. Über die DNS Antworten erhält der Client implizit Informationen zum genutzten Internetzugang und ob z.B. im Fall eines Zugangs, der nicht von der Telekom bereitgestellt wird, nur verschlüsselte Kommunikation möglich ist.
Es gibt drei mögliche Unterscheidungen:

  • Nutzung eines Telekom Internetzugangs (Telekom Busines DSL Produkte, MagentaHome DSL Produkte,…)

    • Der Name des Outboundproxies muss über die Telekom DNS Server aufgelöst werden, die im Rahmen des DSL Verbindungsaufbaus von der Telekom an den Router des Kunden kommuniziert werden.
  • Nutzung von symmetrischen Accessprodukten der Telekom (DeutschlandLAN IP, Company Connect)

    • Der Name des Outboundproxies muss über die Telekom DNS Server aufgelöst werden, die im Rahmen des DSL Verbindungsaufbaus von der Telekom an den Router des Kunden kommuniziert werden bzw. von der Telekom zur Nutzung dokumentiert sind.
  • Nutzung eines Internetanschlusses, der nicht durch die Telekom breitgestellt wird

    • In diesem Fall können beliebige DNS Server zur Auflösung genutzt werden.
Hinweis

Eine Namensauflösung wird bei falscher DNS Konfiguration nicht fehlschlagen. Vielmehr kann es sein, dass der dann genutzte Outbound Proxy nicht alle Merkmale in Bezug auf die qualitätsgesicherte Übertragung der Sprachnachrichten unterstützt und es zur Beeinträchtigung der Telefonie kommt.
Beispiel: Der Outbound Proxy Name wird an einem Telekom DSL Anschluss über einen Google DNS Server aufgelöst. Der dann gewählte Outbound Proxy geht davon aus, dass der genutzte Internetanschluss kein Quality-of-Service unterstützt und schickt die Sprachpakete ohne entsprechende Priorisierung gegenüber anderem Internetverkehr.

Bandbreitenmanagament des DSL Zugangs
Telekom DSL Anschlüsse verfügen über ein Bandbreitenmanagement für Voice-Over-IP Verkehr zu Telekom Systemen. Das bedeutet, dass beim Rufaufbau geprüft wird, ob genügend freie Bandbreite für Sprachkanäle auf der DSL Leitung zur Verfügung stehen. Ist die Prüfung negativ, so wird der Rufaufbau abgelehnt. Anrufer erhalten in diesem Fall eine Fehleransage. Dies gilt sowohl bei eingehenden als auch ausgehenden Telefonaten.

Hinweis

Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Sprachkanäle hängt nicht nur von der tatsächlichen Bandbreite des Anschlusses ab (z.B. 50 Mbit/s), sondern auch von dem Produkt, mit dem dieser Anschluss gebucht wurde. Insbesondere bei der Nutzung von Cloud PBX über einen Telekom DSL Anschluss, der nicht mit DeutschlandLAN Cloud PBX oder DeutschlandLAN SIP-Trunk gebucht wurde, kann es sein , dass die Anzahl der Sprachkanäle stark begrenzt ist.

Für Anschlüsse anderer Anbieter findet keine Prüfung der Bandbreite statt und der VoIP Verkehr wird als „best-effort“ transportiert.

Lokale Medienströme
Werden firmeninterne Telefongespräche geführt, so bleiben die Medienströme, also die RTP Pakete mit den Sprachnachrichten unter bestimmten Voraussetzungen im LAN und werden nicht über den Internetzugang zur Plattform und zurückgeschickt. Dies gilt nur bei Gesprächen zwischen zwei Teilnehmern. Dreierkonferenzen oder größere Gesprächsrunden erfordern immer eine Führung der RTP Pakete zur Cloud PBX Plattform im Netz der Telekom, um hier die einzelnen Sprachkanäle zu mischen.
Damit RTP Ströme lokal im LAN geroutet werden, müssen:

  • Alle Endgeräte und VoIP Clients über die selbe öffentliche IP Adresse mit der CPBX Plattform (dem Outbound Proxy) kommunizieren.
  • die SIP Nachrichten (genauer die SDP Informationen) die lokalen IP Adressen der Clients enthalten. Dies ist der Normalfall, solange z.B. keine Firewall in den SIP Verkehr eingreift.
  • Damit die Endgeräte auch tatsächlich untereinander RTP Pakete austauschen können, müssen die für RTP Pakete im Kapitel „Systemvoraussetzungen Firewall“ beschriebenen Verbindungen innerhalb des lokalen Netzwerkes erlaubt sein.
Hinweis

Bei verschlüsseltem Telefonieverkehr ist zurzeit keine lokale Führung der RTP Ströme möglich. Dies ist aber für die Zukunft geplant.

Während der Rufaufbauphase ist noch nicht bekannt, ob die Medienströme innerhalb des LANs oder über die Telekom Plattform geführt werden. Daher findet bei jedem Telefonat über einen Telekom DSL Anschluss eine Bandbreitenprüfung statt und es kann sein, dass Telefonate abgelehnt werden, wenn alle Sprachkanäle belegt sind. Kommt ein Gespräch mit lokalen Medienströmen zustande, wird die Bandbreitenreservierung wieder aufgehoben, so dass lokale Gespräche einen neuen Rufaufbau nicht beeinflussen.

Quality of Service (QoS)
Telefoniebezogene Daten werden innerhalb des Telekomnetzes priorisiert übertragen. Damit dies funktioniert und es insbesondere beim Übergang vom LAN ins WAN/Internet nicht zu Verzögerungen kommt, die sich auf die Sprachqualität auswirken, müssen alle am Routing der Pakete beteiligten Komponenten QoS nach RFC2474 beherrschen. Das bedeutet konkret, dass die Endgeräte folgende DSCP Bits setzen müssen:
• für SIP Nachrichten: CS6 / 48
• für RTP Nachrichten: EF / 46
Alle Router im LAN bis hin zum Router, der den Internetverkehr bearbeitet, müssen diese QoS Einstellungen interpretieren und die Paketen gemäß der jeweiligen Klasse priorisieren. Dies gilt sowohl für Pakete, die vom Endgerät zur Plattform geschickt werden, aber auch für Nachrichten, die von der Plattform zurückkommen. Für interne Gespräche sollte QoS auch beachtet werden, wenn die Medienströme lokal innerhalb des LANs bleiben.
Die von der Deutschen Telekom für CPBX vertriebenen Endgeräte (IP Telefone und Router) sind bereits alle für QoS konfiguriert. Bei Nutzung des Desktop-Clients müssen allerdings Besonderheiten beachtet werden, die im Abschnitt „Systemvoraussetungen Desktop-Client für Windows“ beschrieben sind.

Sicherheitsaspekte für Sprachdaten
Bei Nutzung eines Telekom DSL Internetzugangs werden SIP und RTP Pakete in den Grundeinstellungen unverschlüsselt zur Cloud PBX Plattform gesendet. Wahlweise kann man pro Gruppe bzw. Standort im Administrationsportal Verschlüsselung einschalten.
Bei Nutzung eines nicht von der Telekom bereitgestellten Internetzugangs, ist ausschließlich verschlüsselte SIP und RTP Kommunikation möglich.
Das Verbindungskonzept der Cloud PBX sieht im einfachsten Fall direkte Verbindungen von den Endgeräten zur Plattform vor. Darüber hinaus gibt es weitergehende Sicherheitskonzepte wie z.B. Application Layer Gateways, die beim Übergang vom LAN zum Internet eingebracht werden können und eine dynamische Freischaltung der genutzten Ports erlauben. Da diese Geräte aber in der Regel aktiv in die SIP Kommunikation eingreifen, ist eine solche Lösung stark vom genutzten Produkt abhängig und erfordert eine individuelle Beratung.

Besonderheiten Nicht-VoIP Kommunikation

Neben SIP und RTP sprechen die Cloud PBX Clients noch eine Reihe weiterer Protokolle. Diese sind alle immer verschlüsselt. Auch für diese Protokolle sollte von der Nutzung von Proxy Servern abgesehen werden, da nicht alle eine Kommunikation über einen Proxy erlauben und es zu Einschränkungen des Funktionsumfangs kommen kann.

Hinweis Cloud VPN

Gemeinsame Nutzung von Cloud PBX und Cloud VPN
Das Zusammenspiel der Produkte Cloud PBX mit Cloud VPN wurde in verschiedenen Nutzungsszenarien erfolgreich getestet. Mehr erfahren Sie hierzu unter Tipps & Tricks.

Systemvoraussetzungen Firewall

A: Funktion Kundenseite

B: Funktion Cloud PBX

Richtung

Protokoll

Verwendete Ports A

Verwendete Ports B

Portal-Zugriff

Web-Server

A > B

HTTPS

443/TCP

Endgeräte

Anruf-Signalisierung

A <> B

SIP

SRC > 1024/TCP

DST = 5060/TCP

Endgeräte

Anruf-SignalisierungA <> BSIPSSRC > 1024/TLSDST = 5061/TLS

Endgeräte

Sprachübermittlung

A <> B

RTP

RANGE 1024-65535/UDP

RANGE 1024-65535/UDP

EndgeräteSprachübermittlungA <> BSRTPRANGE 1024-65535/UDPRANGE 1024-65535/UDP

Endgeräte

Zeitsynchronisation

A > B

NTP

123/UDP

Endgeräte

Konfig-Server

A > B

HTTPS

443/TCP

Endgeräte

Chat & Präsenz

A <> B

XMPP

5222/TCP

Desktop-Clients

Anruf-Signalisierung

A <> B

SIP

SRC > 1024/TCP

DST = 5060/TCP
Desktop-ClientsAnruf-SignalisierungA <> BSIPSSRC > 1024/TLSDST = 5061/TLS

Desktop-Clients

Sprachübermittlung

A <> B

RTP

RANGE 1024-65535/UDP

RANGE 1024-65535/UDP

Desktop-ClientsSprachübermittlungA <> BSRTPRANGE 1024-65535/UDPRANGE 1024-65535/UDP

Desktop-Clients

Namensauflösung

A > B

DNS

53/UDP

Desktop-Clients

Konfig-Server

A > B

HTTPS

443/TCP

Desktop-Clients

Chat & Präsenz

A > B

XMPP

5222/TCP

Desktop-Clients

Chat & Präsenz

A > B

SOCKS5

1081/TCP

Desktop-Clients

Bildschirm teilen

A > B

HTTPS/WEBSOCKET

8443/TCP

Mobile-Clients

Namensauflösung

A > B

DNS

53/UDP

Mobile-Clients

Konfig-Server

A > B

HTTPS

443/TCP

Mobile-Clients

Chat & Präsenz

A <> B

XMPP

5222/TCP

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